Analysen

Syrien-Raqqa-frei Rojava-Defense-Units15.09.2017: Die kurdisch-geführten Syrisch Demokratischen Kräfte SDF haben Raqqa, die "Hauptstadt" des Islamischen Staates, in einem erbitterten Kampf nahezu vollständig befreit. Syrische Regierungstruppen haben den IS-Belagerungsring um Deir ez-Zor im Südosten von Raqqa gesprengt. Die SDF rücken ebenfalls nach Deir ez-Zor vor. Jetzt werden die Weichen für die Zukunft Syriens gestellt. Die SDF ist militärisch im Moment zwar mit der US-geführten internationalen Anti-IS-Koalition alliiert, allerdings agiert sie sowohl innen- als auch außenpolitisch unabhängig von den Groß- und Regionalmächten. Dies stellt in einer Region, die von Stellvertreterpolitik geprägt ist, ein potentielles Hindernis für die geopolitischen Pläne aller Seiten des Konfliktes dar. Memed Aksoy analysiert, weshalb die SDF diesen Kampf so weit von Rojava aufgenommen hat und was dies für die Zukunft Syriens bedeuten kann.

Weiterlesen: Der Kampf um Raqqa. Weshalb die kurdische YPG so weit vorrückt

Nordkorea-Trump08.09.2017: Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der Vorgeschichte der gegenwärtigen Spannungen, mit der Entwicklung in der Atomfrage und stellt diplomatische Lösungsansätze vor.

Weiterlesen: Hintergründe zu Nord- und Südkorea, USA, Japan, China und Russland

Eine Sammlung und Einordnung verschiedener Ansichten zum Referendum von Dastan Jasim
Kurdistan-is-not-Irak14.08.2017: Anfang Juni gab Masoud Barzani, Präsident der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak und Vorsitzender der Demokratischen Partei Kurdistans KDP bekannt, dass im September ein Unabhängigkeitsreferendum für die Loslösung Kurdistans vom Irak stattfinden werde. Dies sei "ein natürliches, gottgegebenes Recht des Volkes in Kurdistan“, so Masoud Barzani. Offen ist, ob das bevorstehende Referendum der Demokratisierung dienen oder die bestehende politische Macht festigen soll. Der Kanzler des Sicherheitsrates der Kurdischen Region, Masseur Barzani, erklärte, dass ein unabhängiges Kurdistan ein "strategischer Partner der USA" wäre. Dastan Jasim betont in ihrem Artikel, dass man versuchen muss, das "Gefühl zu verstehen und nachzuvollziehen", dass die KurdInnen ein Volk sind, dem seine Existenz aberkannt wurde und das "im Zuge der letzten 100 Jahre seine ethnische, kulturelle und politische Existenz durchgehend behaupten und rechtfertigen musste".

Weiterlesen: Das Unabhängigkeitsreferendum der Autonomen Region Kurdistan

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Aufruf zur Solidaritätsaktion

Infos hier

siehe auch: Wirtschaftskrieg gegen Cuba

Der Kommentar

Kein neuer Krieg in der MENA-Region

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Ein Kommentar von Ingar Solty   

10.01.2020: Qassim Soleimani ist kein Held, titelte die ZEIT. Damit hat sie Recht. Der iranische Staat ist ein unterdrückerisches Regime und die sozialen Proteste des letzte...

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marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

Klimaprotest gegen »Klimapaket«. Alle gemeinsam für Klimaschutz und eine sozial-ökologische Wende

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Falk Prahl ( marxistische linke) zum Klimastreik   

22.11.2019: Wenige Tage bevor sich die Regierungen dieser Welt in Madrid zur Weltklimakonferenz treffen, werden am Freitag, den 29. November 2019, wieder hu...

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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