Debatte: Archiv der bisherigen Diskussionsbeiträge über das Positionspapier

84 Genossinnen und Genossen der DKP haben in dem von ihnen verfassten Positionspapier "Den Gegenangriff organisieren – die Klasse gegen den Kapitalismus und für den Sozialismus mobilisieren!“ eine Reihen von Thesen zu den Aufgaben einer revolutionären Partei veröffentlicht, die in einigen Punkten nicht der aktuellen Programmatik der DKP entsprechen.

Auf dem Portal www.kommunisten.de wurde über mehrere Monate hinweg eine intensive Debatte über das Papier geführt. Ziel war, gemeinsam zu erarbeiten, welche Punkte des Papiers einer vertiefenden Debatte bedürfen und wie wir im Vorfeld des 19. Parteitags eine Verhärtung von Plattformen vermeiden und stattdessen zu einem gemeinsamen Ringen um eine klare Analyse und eine realistische Handlungsorientierung gelangen können.

Eine Autorengruppe der Unterzeichner hat das Positionspapier nun überarbeitet und zur Veröffentlichung an die Redaktion gesendet.

Die Redaktion sieht damit die Diskussion über dieses Papier auf dem Portal als beendet an. Sie bedankt sich bei allen Diskussionsteilnehmern.

46 Diskussionsbeiträge sind als Reader im PDF-Format zusammengefasst worden.

Auf seiner 9. Tagung am 23./24. Januar 2010 hat der Parteivorstand der DKP beschlossen, die vom Sekretariat vorgelegten Politischen Thesen zur Grundlage eines breiten und intensiven Diskussionsprozesses in der gesamten Partei zu machen.

Zur aktuellen Diskussion über die Politischen Thesen.

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# Beitragstitel Datum
21 Einige Gedanken zur aktuellen Debatte (Günther Klein) 10.11.2009
22 Was tun? (Gabi Stopschinski-Bungardt) 05.11.2009
23 Das Papier fällt hinter die Positionen unseres Parteiprogramms zurück.(Walter Listl) 04.11.2009
24 Will da wer eine Mauer bauen? (Herbert Steeg) 04.11.2009
25 Probleme des Gegenangriffs und einige Gedanken zu Lösungsansätzen (Patrik Köbele) 03.11.2009
26 Ich hätte das Positionspapier unterschrieben (Michael Czech) 02.11.2009
27 Analyse vor Kritik (Stephan Steins) 30.10.2009
28 Lassen wir einmal alle Polemik gegen das Papier der 84 weg (Herbert Münchow) 30.10.2009
29 Eine Zwischenbilanz nach 33 Diskussionsbeiträgen (Redaktion) 29.10.2009
30 Ich fürchte, das Papier tut doch weh (Jane Zahn) 28.10.2009
31 Das Positionspapier tut gar nicht weh. Allerdings hilft es auch nicht weiter (Leander Sukov) 28.10.2009
32 Sozial is’mus(s) (Dieter Keller) 28.10.2009
33 Abwehrkämpfe führen, Sozialismus propagieren! (Björn Blach) 27.10.2009
34 Den Gegenangriff organisieren! – Aber wie? (Werner Seppmann) 26.10.2009
35 Offensivgeist ja – aber ohne linkes Überspitzen und plakative Verkürzungen! (Klaus Mausner) 25.10.2009
36 Der übliche Sturm im Wasserglas (Matthias Kramer) 25.10.2009
37 Sag mir, wo du stehst (Rolf Priemer) 25.10.2009
38 Ich empfehle das Buch "Probleme der Strategie des antimonopolistischen Kampfes" von Gerns/Steigerwald (Kurt Wirth) 25.10.2009
39 Bietet sich die stark an die Orientierung der KKE erinnernde Begrifflichkeit „Gegenangriff“ für die politische Situation der BRD an ? (Udo Paulus) 25.10.2009
40 Nicht als Grundlage einer Debatte geeignet, höchstens als Indikator für deren Notwendigkeit (Thomas M.) 22.10.2009
 
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Über Parteigrenzen hinweg

Am 22.02.14 wurde in Berlin der Verein "marxistische linke - ökologisch, emanzipatorisch, feministisch, integrativ" gegründet. Die marxistische linke will ein Netzwerk zur Förderung der Zusammenarbeit von Marxist*innen und Kommunist*innen aufbauen, unabhängig von ihrer sonstigen Organisations- oder Parteizugehörigkeit. Damit soll ein Rahmen geboten werden, um die gemeinsame Debatte um Analysen und Positionen zu den aktuellen Problemen der Zeit zu befördern, alternative Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft aufzuzeigen und zu einem stärkeren Einfluss marxistischen Denkens in Gesellschaft und Politik beizutragen. Kommunisten.de hat Sabine Leidig und Bettina Jürgensen, beide im geschäftsführenden Vorstand, dazu befragt.

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Ist Krieg denkbar?

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16.04.2014: Das Jahr 2014 ist noch jung und dennoch wurde in den wenigen Monaten seit Jahresbeginn mehr über Krieg und Kriegsgefahr gesprochen, geschrieben, gesendet als in vielen Jahren vorher zusammen. Altkanzler Helmut Schmidt wurde von der Wochenzeitung 'Die Zeit' gefragt, ob "angesichts der Ereignisse auf der Krim eine militärische Auseinandersetzung möglich" sei. Er antwortete trocken: "Denkbar ist das, notwendig ist es auf keinen Fall. Und zwangsläufig ist es erst recht nicht." Dennoch – die herrschenden Kreise der NATO, der europäischen Regierungen, die USA, prominente Vertreter der Bundesregierung arbeiten ausdauernd an dem Wort: Denkbar. Krieg ist wieder denkbar.

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