Meinungen

david alfaro siqueiros marsch der menschheit 30026.01.2014: Unabhängig davon, ob es sich jemand wünscht oder nicht, gilt: Wir leben weder in einer revolutionären noch in einer vorrevolutionären Situation (G. Fülberth). Das ist bereits seit längerem so und wird sich auch nicht so schnell ändern. Die Rahmenbedingungen, wie sie Gramsci bereits in den 30er Jahren für Westeuropa beschrieben hat, werden für viele marxistische Organisationen über Jahrzehnte der Normalfall sein.

Weiterlesen: Überlegungen zu Übergängen in mögliche Sozialismen im 21. Jahrhundert

alt11.01.2014: "Wir dürfen nicht mehr auf die blinden Kräfte und die unsichtbare Hand des Marktes vertrauen. ... Diese Wirtschaft tötet. ... Man muss kämpfen, um zu leben – und oft auch nur, um ein wenig würdevoll zu leben." Es sind Passagen wie diese, die zu heftigen Reaktionen auf das Apostolische Schreiben »Evangelii gaudium« des Papstes führten. "Der Papst irrt", titelt Marc Beise, das neoliberale Schlachtross der Süddeutschen Zeitung seine Replik. Für die FAZ sind die "Äußerungen des Papstes repräsentativ für die moderne Unkenntnis vieler Christen über die politische Ökonomie". Die Theologen Kuno Füssel ('ChristInnen für den Sozialismus' und Mitherausgeber von kommunisten.de) und Michael Ramminger sind dagegen der Meinung, dass der Papst mit seiner "Kapitalismusanalyse bis zum Geheimnis des Fetischcharakters von Ware und Kapital vorgedrungen ist".

Weiterlesen: Papst Franziskus: „Man muss kämpfen, um zu leben“

berlin gedenktafel KL Haus 171213 mami 439718.12.2013: Am Dienstag wurde am Berliner Karl-Liebknecht-Haus die Gedenktafel für die in den Jahren 1933 bis 1950 in der Sowjetunion verfolgten und ermordeten deutschen AntifaschistInnen enthüllt. Der Beschluss des Vorstandes der Partei DIE LINKE, am Karl Liebknecht Haus eine Gedenktafel anzubringen, rief und ruft heftige Reaktionen hervor. Auf der nichtautorisierten facebook-Seite "Deutsche Kommunistische Partei" wurde zu einer Gegenkundgebung „gegen die Enthüllung des revisionistischen Tafelprojekts“ aufgerufen. Verteilt wurde die Stellungnahme des Landesvorstands der DKP Berlin, der zwar nicht bezweifelt, dass deutsche KommunistInnen Opfer des von Stalin entfesselten Terrors wurden, der jedoch diese Verbrechen relativiert und es als falsch erachtet, „vermöge der Gedenktafel an das Schicksal der betroffenen Antifaschisten und Kommunisten zu erinnern“. Peter Harry Schmitt, dessen Vater und Großmutter Opfer der Repressionen wurden, schreibt: „Für mich ist das nicht ein hässlicher Erbteil wie es in der Erklärung der DKP Berlin heißt, sondern wir reden über Verbrechen, die uns noch heute belasten und bewegen. .. Ich lasse mir auch bestimmt nicht von der DKP Berlin unterstellen, dass ich letztlich das Geschäft des Gegners betreibe und Gesellschaftskritik auf Knien leiste. .. Ein öffentliches Gedenken verbunden mit aufrechter Aufarbeitung hilft uns allen.“

Weiterlesen: Gedenktafel am Karl-Liebknecht-Haus enthüllt

initiative cwpe logo27.12.2013: Auf Initiative der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) fand am 1. Oktober 2013 ein Gründungstreffen zur INITIATIVE kommunistischer und Arbeiterparteien zur Erforschung und Ausarbeitung europäischer Themen und zur Koordinierung ihrer Aktivitäten statt. Die DKP hat an diesem Treffen nicht teilgenommen und auch die Gründungserklärung nicht unterschrieben. Der 5. PV-Tagung vom 16./17. November 2013 lag nun ein Antrag von Renate Münder und Björn Schmidt zur Mitgliedschaft der DKP in der 'Initiative Kommunistischer und Arbeiterparteien zur Erforschung und Ausarbeitung europäischer Themen und zur Koordinierung ihrer Aktivitäten' vor. Er wurde aber zurückgezogen und soll offensichtlich zu einem späteren Zeitpunkt im PV behandelt werden.

Weiterlesen: Zur INITIATIVE kommunistischer und Arbeiterparteien Europas

Afrika Saatgut Non-GMO 2013 GRAIN08.12.2013: Die Stimmen der Multis und ihrer Alliierten rufen nach Förderung des GMO-Saatguts – und Veränderungen afrikanischer Gesetze, um ihre Verbreitung zu ermöglichen – als Lösung der geringen Nahrungsproduktion und des Hungers in Afrika. Im Oktober wurde der Welt-Ernährungspreis an drei Wissenschaftler vergeben, von denen zwei zu den Agribusiness-Giganten Monsanto und Syngenta gehören, für die bahnbrechende Entwicklung von GMO (Gen-manipulierte Organismen). Die Herausgeber der Washington Post riefen jüngst dazu auf, "den GMO eine Chance zu geben" in Afrika und forderten eine offene Debatte.

Weiterlesen: Warum Afrikas Bauern keine GMO-Nahrung wollen

21.11.2019: Livestream "Transformation der Medien - Medien der Transformation"
des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft in Leipzig.

Das ist das Programm des Livestreams:
13:30 Begrüßung und Keynote von Klaus Dörre zu Risiko Kapitalismus: Landnahme, Zangenkrise, Nachhaltigkeitsrevolution
15:00 Panel Medien nach der DDR
16:45 Panel Kritische Medienkonmpetenz

https://www.zmk.uni-leipzig.de/live-streaming/https://www.zmk.uni-leipzig.de/live-streaming/


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Aufruf zur Solidaritätsaktion

Infos hier

siehe auch: Wirtschaftskrieg gegen Cuba

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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