Meinungen

Bolivien Linera Quito-2010 PresidenciaEcuador24.08.2013: Im April dieses Jahres setzte sich Boliviens Vizepräsident Álvaro García Linera mit die Kritik an der Rohstoffpolitik linker Regierungen in Lateinamerika auseinander. Einige ökologisch orientierte NGOs lehnen deren Nutzung der Rohstoffe ab und brankmarken sie mit dem denunziatorisch gemeinten Begriff 'Extraktivismus'. Wie auch Präsident Evo Morales gehört Linera der Regierungspartei 'Bewegung zum Sozialismus' (MAS) an. Seine Kritik lautet:

Weiterlesen: Boliviens Vizepräsident weist Kritik der Rohstoffpolitik zurück

altvon Daniel Tanuro

10.07.2013: Für Daniel Tanuro bedeutet der ökologische Zwang eine radikale Veränderung der objektiven Bedingungen für den Übergang zum Sozialismus. Er ist der Auffassung, dass die ökologischen Grenzen durch eine Steigerung der Arbeitsproduktivität nicht zu überwinden sind. Die dringendste Aufgabe ist der völlige Umbau der Energieversorgung, der sich innerhalb der kommenden zwei Generationen vollziehen muss.

Tanuro ist der Überzeugung, dass dieses Erfordernis im Rahmen des kapitalistischen Systems nicht erfüllbar ist. Er stellt die Frage: Sind die Ideen von Marx relevant für den Umgang mit dieser Situation? Einige sagen "Nein". John B. Foster sagt "Ja, Ökologie ist das Herzstück des Marxismus" (JB Foster, Marx’s Ecology).

Seine These ist ein wenig anders:

Weiterlesen: Ein Plädoyer für eine ökologische Rekonstruktion des Marxismus

Brasilien Proteste Brasilia 20.06.2013 SemillaLuz26.06.2013:  Die Movimento Passe Livre (MPL), die brasilianische 'Bewegung für den Freifahrschein', startete bereits vor zehn Jahren in Salvador, der Hauptstadt des Bundesstaates Bahia. Tausende Studenten legten eine Woche lang die Stadt lahm. Immer wieder gab es in der Folgezeit Protestaktivitäten zum Passe Livre, so auch in Rio de Janeiro. Die Universitários, wie die Studenten in Brasilien heißen, versammelten sich in den letzten Jahren etwa auf einem zentralen Platz der Stadt, Cinelândia. Es waren ein paar hundert Studenten. Von den Stufen des Stadtparlaments herab wurde eine Kundgebung abgehalten. Zwei Polizeiautos standen in der Nähe. Ambulante Händler verkauften Cola und Bier. Touristen stellten neugierig Fragen. Nach zwei Stunden ging man friedlich auseinander.

Weiterlesen: Das 'Pulver' der brasilianischen Erhebungen

Kerem Schamberger 250x30003.07.2013: In letzter Zeit häufen sich Veröffentlichungen in der UZ, auf dem Nachrichtenportal news.dkp.de und von Seiten des Sekretariats der DKP, in denen Bezug auf die Kommunistische Partei der Türkei (TKP) genommen wird. Wenn in einer Erklärung des Sekretariats der DKP vom 9.6.13 zur Solidarität mit dem Widerstand in der Türkei erklärt wird: "Wir machen uns die Forderungen zu eigen, die die TKP formuliert hat (...)", drängt sich mir die Frage auf, ob diese Partei seit neuestem unsere Schwesterorganisation ist? Ich hoffe, diese Annäherung an die TKP geschieht aus Unwissenheit über die Parteienlandschaft in der Türkei. Wenn nicht, so fände ich das fatal. Wieso, möchte ich im Folgenden kurz begründen.

Weiterlesen: Zu den internationalen Beziehungen der DKP mit der Linken in der Türkei

Ramon-Mantovani17.05.2013: In einem Exklusivartikel für kommunisten.de beschreibt Ramon Mantovani die Landschaft der politischen Linken Italiens, die großen Probleme und die Perspektive für die Partito della Rifondazione Comunista (PRC). Ramon Mantovani ist Mitglied des Nationalen Sekretariats der PRC, war 1991 einer ihrer Mitbegründer und langjähriger Sekretär für internationale Beziehungen. Bei den Wahlen 1992, 1996, 2001 und 2006 wurde er für Rifondazione Comunista in das italienische Parlament gewählt.

Weiterlesen: Ramon Mantovani: Eine kommunistische Kraft ist unabdingbar

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Der Kommentar

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Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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