Zur Demokratiefrage – Entgegnung zu Steins (Thomas M.)

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Trotz des bürgerlichen Politologen-Jargons („Eine Partei und eine Gesellschaft jedoch, welche ihre intellektuellen Potentiale konditioniert, beraubt sich ihrer eigenen Korrektive und ist zu Stagnation und Verfall verdammt - quod erat demonstrandum durch den historischen Verlauf.“) ist der Beitrag von Stephan Steins sehr aufschlussreich, stellt er doch zwei wesentliche Grundfragen in den Vordergrund: Die Stellung zum Marxismus-Leninismus und zur Demokratie.

Zum ersten Punkt schreibt Steins: „Diese Begriffsbildung vom „Marxismus-Leninismus“ stammt aus der Propaganda des Stalinismus ab Mitte der 1920er Jahre . . . Sie diente dazu, Kritiker des Stalinismus aus dem politischen (kommunistischen) Diskurs auszugrenzen und als Nichtmarxisten, Nichtleninisten und somit schliesslich als Nichtkommunisten, letztendlich als Agenten der Konterrevolution zu diffamieren.  . .  Eine umfassende Beleuchtung des Stalinismus wäre ein Thema für sich - wir wollen hier lediglich noch einmal näher auf die vermeintliche „Wissenschaftlichkeit“ dieses vermeintlichen „Begriffs“ eingehen."

Hier baut Steins einen Popanz auf, um dann darauf herumzuschlagen. Tatsächlich wurde der Begriff eingeführt und von führenden Genossinnen und Genossen verwendet vor und unabhängig von späterem Missbrauch.

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